Wissenschaft

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ÜBERSICHTSARBEITEN
Ausgabe: 06/2025 - Rafael D. Sambale
Die operative Versorgung rheumatoider Destruktionen an der Halswirbelsäule

Zusammenfassung:Die Häufigkeit rheumatischer Veränderungen an der Halswirbelsäule ist abhängig vom Schweregrad der Grunderkrankung und führt in einer Vielzahl der Fälle zu Instabilitäten, Deformitäten, therapierefraktärem Schmerz und neurologischen Ausfällen. Die Einführung krankheitsmodifizierte Medikamente (DMARDs) und Biologika hat in den letzten 20Jahren zu einem deutlichen Rückgang der operationsbedürftigen Fälle geführt. Durch die frühzeitige Diagnosestellung und die kontinuierliche Kontrolle der asymptomatischen Veränderungen können schwerwiegende Veränderungen für die Patientin bzw. den Patienten durch eine adäquate operative Therapie verhindert werden. Eine differenzierte Indikationsstellung ist notwendig, um ein Overtreatment zu vermeiden. Die Verfahrenswahl wird durch die Pathomorphologie bestimmt und führt bei angemessenem prä- und postoperativem Management zu guten Ergebnissen. Moderne Instrumentationstechniken, computerassistierte Navigation und minimalinvasive Verfahren haben die Behandlungsergebnisse und Sicherheit erheblich verbessert.

Summary: Rheumatoid arthritis often involves the cervical spine and depending on the severity of the arthritis it leads often to instability, deformity, intractable pain and neurologic deficit. The introduction of disease-modifying antirheumatic drugs (DMARDs) and biologica agents has led to a reduction of surgery rates in the last twenty years. Early identification of the lesion and a closely monitoring of asymptomatic changes may protect the patient against a poor outcome by an early differentiated operative treatment. The proper selection of the patients will protect them against overtreatment. The surgical technic depends on the pathomorphological changes and leads by an adequate pre- and postoperative management to good results.

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Ausgabe: 06/2025 - Kathryn Hassel
Chirurgie des Rheumafußes

Zusammenfassung: Die Behandlung der rheumatischen Vorfußdeformität bleibt eine Herausforderung für die Chirurgin bzw. den Chirurgen. Auch wenn es durch die moderne immunmodulierende Therapie zur besseren Kontrolle der Krankheitsaktivität kommt, so kommt es doch im Verlauf der Erkrankung in 85–100% zum Befall der Fußgelenke mit teils erheblichen Destruktionen [1].Um sich der Thematik und der Behandlung des Rheumafußes anzunähern, bedarf es einiger spezifischer Überlegungen. Es wird ein multimodales Konzept benötigt, um dieses Patientenklientel erfolgreich und suffizient zu behandeln. Somit soll der Artikel eine Hilfestellung bieten zur Herangehensweise an die Behandlung des Rheumafußes mit all den Fragen, die man sich stellen muss.

Abstract: The management of rheumatic forefoot deformity remains a challenging task for the surgeon. Although modern immunomodulatory therapies have improved the control of disease activity, the condition still involves the foot joints in 85–100% cases, often leading to significant destructions [1]. In order to adequately address the topic and treatment of the rheumatic foot, certain specific considerations must be taken into account. A multimodal approach is essential to effectively and sufficiently treat this patient population.

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Ausgabe: 06/2025 - Ralph Gaulke
Prinzipien der operativen Korrektur der Handskoliose des Rheumatikers

Zusammenfassung: Aufgrund der Anatomie des distalen Radius und der Schwächung des Kapsel-Band-Apparates kommt es bei einem Befall des Handgelenkes und der Fingergrundgelenke im Rahmen entzündlich-rheumatischer Erkrankungen zu einer typischen Fehlstellung, der sog. Handskoliose. Die Grundlage dieser Fehlstellung stellt die radiokarpale Subluxation im Verbund mit der palmaren Subluxation der Extensor carpi ulnaris-Sehne dar. Hierdurch überwiegt der Zug der radialen Handgelenkstrecker, woraus eine Radialduktion der Mittelhand resultiert. Bei instabilen Fingergrundgelenken gleiten somit die Mittelhandknochenköpfchen II bis V radial unter den Strecksehnen heraus. Durch diese relative ulnarer Dislokation der Fingerstrecksehnen werden die Finger nach ulnar deviiert. Eine Stabilisierung allein in den Fingergrundgelenken unter fortbestehender Fehlstellung im Handgelenk führt sehr schnell zu einem Rezidiv der Ulnardeviation. Aus diesem Grund muss zunächst das Handgelenk stabilisiert werden, um eine orthograde Ausrichtung der Mittelhand zu gewährleisten. Nur so kann die Rezidivgefahr der Fehlstellung entscheidend gesenkt und die Funktion der Hand weitgehend wiederhergestellt werden.

Summary: The bony anatomy of the distal radius as well as the weakening of the capsule-ligament structures in case of arthritis of the wrist and metacarpophalangeal joints in inflammatory rheumatic diseases lead to a typical deformity known as hand scoliosis. This deformity is caused by radiocarpal subluxation in combination with palmar subluxation of the extensor carpi ulnaris tendon. This causes the radial wrist extensors to dominate, resulting in radial deviation of the metacarpus. In unstable metacarpophalangeal joints, the metacarpal heads II to V slide radially to the extensor tendons. This relative ulnar dislocation of the finger extensor tendons leads to ulnar deviation of the fingers. Surgical stabilization of the metacarpophalangeal joints alone, with persistent instability of the wrist, leads to a recurrence of ulnar deviation mostly. For this reason, the wrist must be stabilized first to ensure orthograde alignment of the metacarpus. Only in this way the risk of recurrence of the deformity can be significantly reduced and the function of the hand largely restored.

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Ausgabe: 06/2025
Ankündigung

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, die Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) vertritt die Interessen der orthopädischen Rheumatologie und fördert in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Rheuma-Liga die Forschung, Krankenversorgung und orthopädisch-rheumatologischen Weiterbildung in Deutschland. An dieser Stelle danken wir den Vertreterinnen und Vertretern der DGORh für die Umsetzung und die nachfolgende, für uns wichtige Ankündigung. Ihr Lars Victor von Engelhardt Guido Heers

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